Die Freie Hansestadt Bremen liegt zu beiden Seiten der Weser und ist komplett von Niedersachsen umschlossen. Zur Stadtgemeinde gehört auch das etwa 60 km nördlich an der Nordsee gelegen Bremerhaven mit dem Überseehafen. Die Stadt blickt auf eine 1.200jährige Geschichte zurück, die auch jahrhundertelang durch die Schifffahrt geprägt wurde. 1260 trat Bremen der Hanse bei. Im Mittelpunkt der Stadt liegt der Roland, das Wahrzeichen Bremens, der bereits 1404 errichtet wurde und ein standhaftes Symbol für Freiheit und Selbstständigkeit der alten Hansestadt ist. Nicht nur stadtbekannt sind die "Bremer Stadtmusikanten" - wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem Esel, dem Hund, der Katze und dem Hahn? Sehenswert während einer Städtereise nach Bremen ist auch die Böttcherstraße mit ihren Kunstsammlungen und das Schnoorviertel, der älteste Bremer Stadtteil, der mit seinen schmalen, verwinkelten Gassen und idyllischen Plätzen zum Verweilen einlädt.
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Die Böttcherstraße ist ein Touristenmagnet in Bremen. Sie wurde in den Jahren 1924 - 1931 von dem Kaufmann Ludwig Roselius, dem Erfinder des coffeinfreien Kaffee HAG, ins Leben gerufen. Er ließ die Handwerkergasse von Künstlern in einem Mix aus mittelalterlichen und expressionistischen Formen gestalten. In der Böttcherstraße befinden sich gleich zwei Museen, von denen sich das Museum im Roselius-Haus mit einer Sammlung von niederdeutscher Wohnkultur befasst, während sich im Paula Modersohn-Becker Museum alles um die Künstlerin dreht. Viele kleine Souvenirshops und Cafés reihen sich aneinander.
Die rund 600 Jahre alte Statue des Bremer Roland befindet sich auf dem Marktplatz unmittelbar vor dem Rathaus. Die Statue des Ritters Roland gilt im Allgemeinen als Sinnbild für die Stadtrechte. Zudem gilt der aus Liedern und Epen bekannte Bremer Roland, als Symbol für die Freiheit und Marktrechte. Das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Denkmal, steht auf einem 60 cm hohen Sockel. Der gesamte Statuenaufbau ist 10,21 Meter hoch und wird von einem im Rücken befindlichen gotisch ornamentierten Baldachin gekrönt.
Die Bremer Stadtmusikanten ist eine Bronzestatue in Bremen, die auf ein mittelalterliches Märchen zurückgeht, das von den Gebrüder Grimm im 19. Jahrhundert aufgeschrieben wurde. Man geht davon aus, dass die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten im Jahre 1339 ihren Ursprung hatte. Damals wurde in der Hansestadt Bremen durch die Stadtmusikanten bei feierlichen Anlässen Musik gespielt und es wurden, wie auch schon im Märchen, immer wieder fahrende Musiker aufgenommen. Sinnbildlich dafür steht das Denkmal aus den vier Tieren - Esel, Hund, Katze und Hahn.
Die Stadtgemeinde Bremerhaven befindet sich an der Nordseeküste, rund 50 km von Bremen entfernt. Die Hafenstadt ist ein wichtiger Ausgangsort für Hochseekreuzfahrten. Das Columbus Cruise Center Bremerhaven (CCCB) zählt zu den modernsten Passagier-Terminals der Welt. Sehenswert in Bremerhaven sind zum Beispiel die Havenwelten mit den vielen Attraktionen, das Deutsche Auswandererhaus oder das Deutsche Schifffahrtsmuseum. Vieles dreht sich in Bremerhaven rund ums Wasser.
Wenn es in Bremen maritim sein soll, dann besuchen Sie den Stadtteil Vegesack, der sich im Norden der Stadt befindet. Hier mündet die Lesum in die Weser. Einst wurde hier vor über 400 Jahren der erste künstliche Hafen angelegt. Seit 2006 trägt der Hafen den Namen "Museumshaven". Mehr als 20 historische Schiffe liegen hier vor Anker. An der "Maritimen Meile" befindet sich der Stadtgarten, der zum Erholen einlädt. Besuchen Sie auch das einstige Quartier der Kapitäne und Reeder mit den schmucken Häusern.
Alljährlich findet im Oktober Deutschlands ältestes Volksfest statt: der Freimarkt in Bremen. Und dies bereits seit 1035! Es ist das größte Volksfest im Norden. Der Freimarkt findet auf der Bremer Bürgerweide (Messe) statt. Aber auch rund um den Marktplatz (kleiner Freimarkt) und rund um die Liebfrauenkirche. Zahlreiche Attraktionen und Buden laden Groß und Klein ein. Am ersten Abend eröffnet ein prächtiges Höhenfeuerwerk den Freimarkt, und am zweiten Samstag findet der Freimarktsumzug statt.
Die Ursprünge des Doms St. Petri stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert erhielt der Dom dann Gewölbe und Westtürme. Bemerkenswert ist, dass im sogenannten Bleikeller 8 Mumien gefunden wurden, die aus dem Jahr 1450 stammen. Warum diese mumifiziert wurden ist bis heute nicht geklärt. Bei einem Besuch des Dom-Museums finden Sie zahlreiche liturgische Gegenstände. Lohnenswert ist ein Aufstieg auf den über 90 m hohen Turm. 265 Stufen sind es. Genießen Sie die herrliche Aussicht von hier auf den Marktplatz und die Innenstadt!
Mit dem Focke-Museum tauchen Sie ein in die Geschichte Bremens. Es ist das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Vom Seenotkreuzer Paul Denker zum Kiefers Wurstpavillon, von Grabungsfunden aus dem Mittelalter zum Bremer Pfefferkorn... - hier ist alles vorhanden. Erleben Sie Bremens Kunst- und Kulturgeschichte. Und dies über einen Zeitraum von über 1200 Jahren.
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