Der Nicaraguasee (Lago de Nicaragua) ist mit einer Fläche von ca. 8.265 km² der größte See Lateinamerikas. Er befindet sich im Südwesten des Landes Nicaragua an der Grenze zu Costa Rica. Mehr als 300, teils bewohnte, teils unbewohnte Inseln befinden sich auf dem See, der eine Länge von 148 km und eine Breite von 55 km hat. Die größte Insel ist die Isla de Ometepe, auf der sich zwei Vulkane befinden. Daneben gibt es bspw. noch die Inselgruppe Islas de Solentiname im Süden des Sees. Eine Bootsfahrt sollte nicht fehlen. Zahlreiche Wasservögel lassen sich während einer Bootsfahrt auf dem See dabei gut beobachten. Auch die übrige Fauna und Flora ist rund um den Nicaraguasee sehenswert.
Der Lago de Nicaragua, der Nicarguasee, ist der größte Binnensee in ganz Mittelamerika. Inmitten dieses Sees befindet sich die bewohnte Vulkaninsel Ometepe. Diese ist die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee. Gleich zwei Vulkane sind hier angesiedelt: der aktive Vulkan Volcano Concepcion und der nicht mehr aktive Vulkan Volcana Maderas. Beide gelten als Zwillingsvulkane.
An der Westküste des Nicaraguasees liegt die Stadt Granada, die bereits 1524 von spanischen Eroberern gegründet wurde. Es ist mit knapp 80.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes. Granada liegt am Fuße des 1.344 m hohen Vulkans Mombacho. Im Zentrum Granadas finden Sie zahlreiche hübsche Kolonialbauten, schmucke Gebäude im Barock- und Renaissancestil und auch die Kathedrale, deren Ursprünge auf das Jahr 1529 datieren. Schauen Sie auch immer mal wieder in die Innenhöfe, die meist wunderschön gestaltet sind.