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Sehenswürdigkeiten in Koblenz

Beliebte Ausflugsziele und Sehenswertes in Koblenz

Koblenz ist die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und liegt am sogenannten „Deutschen Eck“, eine durch die Flüsse Mosel und Rhein gebildeten Mündungsspitze. Mit rund 382 Metern ist der Kühkopf im Stadtwald die höchste Erhebung in Koblenz. Das Stadtgebiet wurde bereits in der Steinzeit besiedelt und die Römer bauten hier erstmals eine befestigte städtische Siedlung. Koblenz zählt zu den ältesten Städten in Deutschland und hat sowohl in Sachen Kultur, als auch landschaftlich mit den Ausläufern des Hunsrücks im Süden und den Ausläufer der Eifel im West, einiges zu bieten. Teile von Koblenz gehören zur Liste des UNESCO Weltkulturerbes und die Stadt bildet das Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal. Im Jahre 2011 war die Stadt erster Ausrichter der Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Koblenz ist auch während einer Flusskreuzfahrt auf der Mosel immer fester Bestandteil.

Koblenz Altstadt am Rhein
Koblenz Altstadt am Rhein | © Norbert Doetsch pixabay

Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in Koblenz

Burgfestung Ehrenbreitstein
Burgfestung Ehrenbreitstein | © Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN

Festung Ehrenbreitstein

Die Geschichte der Festung Ehrenbreitstein geht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Der heutige Festungsbau wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter Kaiser Friedrich Wilhelm errichtet. Der Bau diente als Verteidigungsanlage der Stadt Koblenz und liegt gegenüber der Moselmündung. Sie war zeitweise Residenz der Kurfürstlichen Bischöfe von Trier, bis die Burg im 15. Jahrhundert zu einer gegen Artillerie gesicherten Festung ausgebaut wurde. Heute befinden sich auf der Festung das Landesmuseum Koblenz, die Jugendherberge sowie das Ehrenmal des Deutschen Heeres. Zur Bundesgartenschau wurde die Festung grundlegend saniert.
Kurfürstliches Schloss Koblenz
Kurfürstliches Schloss Koblenz | © Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN

Kurfürstliche Schloss Koblenz

Das Kurfürstliche Schloss Koblenz wurde Ende des 18. Jh. im Stil des französischen Klassizismus errichten. Das Schloss war die Residenz des letzten Erzbischofs und Kurfürsten von Trier, Clemens Wenzeslaus von Sachsen. Später diente das Bauwerk als Sitz verschiedener preußischer Behörden und Gerichte, sowie als Residenz des preußischen Kronprinzen (der spätere Kaisers Wilhelm I.) als rheinisch-westfälischer Militärgouverneur. Das Kurfürstliche Schloss ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal und ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Der Garten hinter dem Schloss wurde zur Bundesgartenschau nach historischen Plänen des berühmten Landschaftsarchitekten Peter Josef Lenné neu angelegt. In den Seitenteilen sind nach wie vor Behörden untergebracht.
Koblenz: Vier Türme
Koblenz: Vier Türme | © © Stadt Koblenz, Gauls die Fotografen
© © Stadt Koblenz, Gauls die Fotografen

Vier Türme

Die "Vier Türme" in Koblenz sind vier historische, im Barock-Stil errichtet Gebäude mit Erkern, die an der Kreuzung Altengraben/Am Plan und Markt-/Löhrstraße stehen. Ursprünglich entstanden die Gebäude der "Vier Türme" zu Beginn des 17. Jahrhunderts und wurden nach der Zerstörung durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude erneut zerstört. Lediglich das Haus am Marktplatz 1 überstand als einziges Gebäude die Bombenangriffe. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Gebäude wiederhergestellt und restauriert.
Koblenz: Altes Kaufhaus mit Augenroller
Koblenz: Altes Kaufhaus mit Augenroller | © Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN

Altes Kaufhaus mit Augenroller

Das "Altes Kauf- und Danzhaus" ist ein mittelalterliches Gebäude das sich direkt am Florinsmark in der Altstadt von Koblenz befindet. Das Gebäude wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts im spätgotischen Stil erbaut. Im 18. Jahrhundert erfolgte der Umbau im Barock-Stil. Dabei wurde auch der Augenroller, in Erinnerung an den im Jahre 1536 hingerichteten Raubritter Johann Lutter von Kobern, am Mittelturm angebracht. Er soll nach der Legende kurz vor seiner Hinrichtung mit den Augen gerollt und seine Zunge herausgestreckt haben.
Schängelbrunnen Koblenz
Schängelbrunnen Koblenz | © Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN

Schängelbrunnen

Der Schängelbrunnen in Koblenz wurde im Jahre 1941 zu Ehren des Koblenzer Heimatdichters Josef Cornelius gebaut und steht am Rathaus zwischen den historischen Renaissance- und Barockbauten. Der Name Schängel stammt aus der 20-jährigen Zugehörigkeit (1794–1814) der Stadt zu Frankreich. So erhielten die von den Franzosen abstammenden Kinder deutscher Mütter oft den Namen Jean, den die Koblenzer in ihrer Mundart als Schang aussprachen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich hieraus schließlich der Name Schängel. So wird die Stadt Koblenz heute auch oft als Schängel-Stadt bezeichnet.
Rhein in Flammen Koblenz
Rhein in Flammen Koblenz | © P!ELmedia, Koblenz-Touristik
© P!ELmedia, Koblenz-Touristik

Rhein in Flammen

Als Rhein in Flammen wird das alljährliche Großfeuerwerk am Mittelrhein bezeichnet. Zahlreiche Flusskreuzfahrtschiffe fahren dabei hell erleuchtet in Konvois auf dem Rhein und versammeln sich an der Rhein-Mosel-Mündung dem "Deutschen Eck", um ihren Gästen und Passagieren den bestmöglichen Ausblick auf das Feuerwerk zu bieten. Entlang des Flussufers finden zahlreiche Weinfeste und Volksfeste statt, die jedes Jahr von hunderttausenden von Menschen besucht werden. Koblenz bietet dabei jedes Jahr im August das wohl größte Feuerwerksspektakel.
Deutsches Eck Koblenz und Burg Ehrenbreitstein
Deutsches Eck Koblenz und Burg Ehrenbreitstein | © Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN

Deutsches Eck Koblenz

Das Deutsche Eck ist das Wahrzeichen der Stadt Koblenz, eine künstlich aufgeschüttete Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein. Hier befindet sich die 1897 errichtete, monumentale Reiterstatue von Kaiser Wilhelm I., die als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert wurde. Das Denkmal einschließlich des Sockels ist rund 37 Meter hoch, das Reiterstandbild selbst hat eine Höhe von 14 Metern. Die Sandbank wird im Koblenzer Volksmund auch Honsschwanz (Hundeschwanz) genannt, da sie geografisch gesehen den letzten Ausläufer des Hunsrücks bildet.
St. Kastor Koblenz
St. Kastor Koblenz | © Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik / gauls DIE FOTOGRAFEN

St. Kastor Koblenz

Der Kirchenbau St. Kastor wurde im 9. Jahrhundert unter dem Erzbischof Hetti von Trier am Deutschen Eck im romanischen Stil errichtet. Im 12. Jahrhundert erfolgte der Ausbau der dreiteiligen westlichen Vorhalle zur Doppelturmfassade, so wie wir die Basilika heute kennen. Auf dem Vorplatz des Gotteshauses steht der klassizistische Kastorbrunnen, mit einer Inschrift die auf Russlandfeldzug von Napoleon hinweist. Die Basilika St. Kastor zählt seit 2002 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal, sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.
Burg Stolzenfeld am Rhein
Burg Stolzenfeld am Rhein

Schloss Stolzenfels

Schloss Stolzenfels wurde im 13. Jahrhundert als kurtrierische Zollburg auf der linken Seite des Rheins über dem nach ihm benannten Koblenzer Stadtteil Stolzenfels errichtet. Im Laufe der Zeit wurde auf Grund von verschiedenen Kriegen, die Burg von den Schweden, Franzosen und Preußen besetzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ließ Friedrich Wilhelm IV. klassizistisch-neuromanische Pfarrkirche Sankt Menas in Stolzenfels errichten und baute die Burg als Schloss zu seiner Sommerresidenz aus. Für die Bundesgartenschau im Jahre 2011, wurde das Schloss komplett restauriert.
Liebfrauenkirche Koblenz im Winter
Liebfrauenkirche Koblenz im Winter | © Koblenz-Touristik gauls DIE FOTOGRAFEN
© Koblenz-Touristik gauls DIE FOTOGRAFEN

Liebfrauenkirche Koblenz

Die Liebfrauenkirche ist eine katholische Stadtkirche in der Altstadt von Koblenz. Ihre Anfänge reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück, wo die Franken in römischen Gemäuern ein Gotteshaus errichteten. Nach der schweren Beschädigung durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg Ende des 17. Jahrhunderts, wurde der Kirchenbau mit barocken Stilelementen und später im Neoromanischen Elementen restauriert. Die Liebfrauenkirche besitzt vier Glocken, die noch heute in Erinnerung an die Schließung der Stadttore um 22 Uhr zum letzten mal läuten und dann erst wieder am frühen Morgen.
Rheinufer und Deutsches Eck in Koblenz
Rheinufer und Deutsches Eck in Koblenz | © Kookay pixabay
© Kookay pixabay

Rhein-Museum

Am Fuße des Deutschen Ecks befindet sich das bereits 1912 gegründete Rhein-Museum Koblenz. Auf rund 1.300 m² Ausstellungsfläche können Sie das Leben am Rhein unter verschiedenen Aspekten kennen lernen. Von der Entwicklung der Schifffahrt bis hin zu den Bewohnern des Rheinufers. Auch gibt es eine Schiffshalle und Informatives zur "Wasserstraße Rhein". Ein Besuch des kulturhistorischen Museums lohnt.

Seilbahn in Koblenz
Seilbahn in Koblenz | © EmilianDanaila pixabay
© EmilianDanaila pixabay

Seilbahn Koblenz

Eine Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein sollten Sie bei einem Besuch von Koblenz nicht versäumen. Genießen Sie aus einer der 18 Panoramagondeln den Blick auf das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Talstation der Seilbahn befindet sich am Konrad-Adenauer-Ufer und führt über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Die Seilbahn ist barrierefrei und fährt im Minutentakt von 10-19 Uhr.