Kastilien ist eine Hochebene im Herzen Spaniens. Zu Kastilien zählen die Regionen Castilia-La Mancha, Madrid und Castilia y Leon. Spaniens Hauptstadt liegt genau im Herzen der Iberischen Halbinsel, auf 650 m Höhe inmitten der Hochebene von Kastilien. In der Umgebung von Madrid liegen eindrucksvolle Städte und Bauwerke der Vergangenheit, viele davon zählen zu den Weltkulturdenkmälern der UNESCO. Einige Beispiele sind Avila, Toledo oder Segovia. Einst war Kastilien auch ein eigenes Königreich - das Königreich Kastilien. Bekannte Monarchen dieser Zeit waren z.B. Ferdinand I. der Große (1018-1065), der erste König Kastiliens, oder Isabella I. (1451-1504). Das Königreich Kastilien endete im Jahre 1516, als die Habsburger den kastilischen Thron. Eng mit Kastilien verbunden ist auch das Buch "Don Quijote" von Cervantes. In Kastilien können Sie den Spuren folgen.
Avila, gelegen am Ufer des Flusses Adaja auf über 1.000 m, ist die Provinzhauptstadt. Die Stadt trägt auch den Beinamen "de los Caballeros" - "Stadt der Ritter". Es ist die höchstgelegendste Stadt Spaniens (1.130m) und zählt seit 1985 zum Weltkulturerbe. Die rechteckige Altstadt wird von einer 2.500 m langen romanische Stadtmauer umgeben, die Ende des 11. Jahrhunderts erbaut wurde. Sie hat 90 Türme! Durch diese mehrfach restaurierte Mauer führen 9 Tore und sie ist mit die größte Attraktion Avilas. Bekannt wurde Avila jedoch auch durch die Heilige Theresia (1515-1582). Sie gründete das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen. Auch in kulinarischer Hinsicht kommen Sie in Avila nicht zu kurz: auf dem Plaza del Chico oder in der Calle San Segundo finden man gute Tapa-Bars.
El Escorial ist das berühmte Kloster, das Philipp II. 50 Kilometer außerhalb Madrids errichten ließ. Ein Muss für jeden Besucher der Region. Während 21 Jahren Bauzeit wurde es von den Architekten Juan Bautista de Toledo und Juan de Herrera errichtet. Es beeindruckt durch seine gigantischen Ausmaße und seinen strengen Stil. Die große Kapelle, Capilla Mayor, das Pantheon mit den Königsgräbern, der Thronsaal und das Museum im Sommerpalast Philipps II. seien besonders hervorgehoben.
Cuenca (ca. 55.000 Einwohner) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cuenca. Die Altstadt von Cuenca wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt erstreckt sich auf einem Felsplateau, an dessen höchstem Punkt die Ruinen der ehemaligen maurischen Festung Kunka liegen. Sehenswert sind neben der Kathedrale auch die "hängenden Häuser" - die casas colgades - die aus dem 15. Jahrhundert stammen. Umgeben ist die Stadt von tiefen Schluchten.
Burgos (ca. 174.000 Einwohner) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Rio Artanzon. In Burgos befindet sich auch der Sitz der Erzdiözese. Imposant ist die gotische Kathedrale, mit deren Bau um 1221 erbaut wurde. Burgos liegt am berühmten Jakobsweg (Camino Frances) und ist Teiletappe für viele Pilger. Seit 1984 zählt die "Catredal de Burgos" zum UNESCO Weltkulturerbe.
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