Wien ist die Hauptstadt von Österreich und ist bereits seit Jahrhunderten ein Zentrum europäischer Kultur. Die ehemalige Residenz der Habsburger wurde vor allem als Musikstadt gefeiert. Zahlreiche bekannte Künstler der klassischen Musik, wie Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert und Brahms residierten in Wien. Durch die vielfältige Geschichte und den Kaiserhof des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, hat Wien viele historische Bauwerke zu bieten. Wer alleine entlang der Wiener Ringstraße flaniert bekommt einen eindrucksvollen Eindruck über die Vielzahl Wiener Sehenswürdigkeiten. Auch vom Wasser aus - also von der Donau - können Sie Wien während einer Schifffahrt kennen lernen. Nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen aus Deutschen, Böhmen, Slowaken, Polen, Ungarn, Rumänen und vielen mehr, ist die Stadt ein kultureller Höhepunkt Österreichs. Und lohnenswert ist es auch außerhalb der Stadt. Idyllische Weinanbaugebiete mit malerischen Weinorten warten ebenfalls darauf entdeckt zu werden. Erkunden Sie Wien auf einer Städtereise oder im Rahmen einer Donaukreuzfahrt - Sie werden aus dem Staunen nicht heraus kommen!
Schloss Belvedere wurde im 17. Jahrhundert für den berühmten Feldherrn und Türkenbezwinger Prinz Eugen von Savoyen als Sommerresidenz erbaut. Das Schloss besteht aus einem unteren Teil, dem Wohnpalast und dem sogenannten Festbau, den oberen Teil des Bauwerks. Zudem verfügt das Schloss über einen parkähnlichen Garten, der bereits vor der Errichtung des Schlosses angelegt wurde. Durch die Unterzeichnung des Staatsvertrages von 1955 im Schloss, hat Belvedere eine besondere Bedeutung für Österreich und findet sich auch auf der 20 Eurocent-Münze wieder.
Die Wiener Staatsoper zählt neben der Met in New York und der Scala in Mailand zu den führenden Opernhäusern weltweit. Das im Stil der Neorenaissance errichtete Gebäude wurde 1869 mit einem Musikstück von Mozart eröffnet. Nach der Bombardierung durch die Amerikaner im zweiten Weltkrieg, wurde das Gebäude in den 1950er Jahre wieder aufgebaut und entsprechend modernisiert. Heute ist die Wiener Staatsoper vor allem durch den Wiener Opernball bekannt und durch das Staatsopernorchester, den berühmten Wiener Philharmoniker.
Was wäre ein Aufenthalt in Wien ohne Besuch des Heurigen? In Grinzing, im Nordwesten Wiens, befinden sich zahlreiche Heurigenlokale. Bis 1892 war Grinzing eine eigenständige Gemeinde. Das ehemalige Winzerdorf ist der Inbegriff für die Heurigen. Eigentlich bezeichnet der Begriff Heuriger einen Jungwein, der Name steht aber auch für den Buschenschank. In diesen Buschenschenken wurden und werden in den Häusern der Winzer die Weine ausgeschenkt. Vielerorts ist dies auch als Straußen- oder Häckerwirtschaft bekannt.
Der Wiener Prater ist eine riesige Garten- und Parkanlage im Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt. Oftmals wird dies nur mit dem Vergnügungspark und mit dem Riesenrad gleichgesetzt. Dieser ist jedoch nur ein Teil davon. Die ganze Anlage ist 6 km² groß. Im Jahre 1766 wurde das einstige kaiserliche Jagdrevier dem Volk zugänglich gemacht. Vom Riesenrad, das einen Durchmesser von 61 Metern hat, hat man einen wunderbaren Blick über Wien und über die Donau. Es wurde 1897 eröffnet.
Auch das kulinarische Wien sollten Sie erkunden - wie die traditionsreichen Wiener Kaffeehäuser. Hier locken vielfältige Kaffeespezialitäten, leckerer Gugelhupf und natürlich auch die weltbekannte Sachertorte. Erkunden wir das Literaturcafe Cafe Central, die k. & k. Hofzuckerbäckerei und auch das Cafe Sacher... Einen Kaffee gefällig? Die Wiener Kaffeehäuser.
Zu den bekanntesten und bedeutendsten Straßen Wiens zählt sicherlich die rund 5,3 Kilometer lange Ringstraße im Ersten Bezirk. Diese ist berühmt für ihre traditionsreichen Prachtbauten wie Burgtheater, Staatsoper, Parlament, Rathaus, Kunsthistorisches Museum oder Votivkirche. Viele monumentale Gebäude reihen sich hier an einander. Auf Anordnung von Kaiser Franz Joseph wurde 1857 mit dem Bau der Ringstraße begonnen.
Zu den Wahrzeichen Wiens zählt der Stephansdom, der sich auf dem Stephansplatz in der Wiener Altstadt befindet. Der 107,2 Meter lange Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Es heißt, dass er auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet wird. Bereits im 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Wenn Sie 343 Stufen erklimmen, so können Sie von der Türmerstube einen fantastischen Blick über Wien genießen.
Der Wiener Zentralfriedhof, der 1874 eröffnet wurde, ist einer der bekanntesten in ganz Europa und mit rund 2,5 km² der größte in ganz Österreich. Hier finden sich zahlreichen Ehrengräber berühmter Persönlichkeiten - wie von Ludwig van Beethoven, Johann Strauß, Johannes Brahms, Falco, Hans Moser aber auch Politiker wie Altbundeskanzler Bruno Kreisky. Es dienst nicht nur als letzte Ruhestätte, sondern ist auch ein Ort der Ruhe und Besinnung.
Das Naturhistorisches Museum zählt zu den bedeutenden naturwissenschaftlichen Museen weltweit. Mehr als 30 Millionen Exponate sich hier beheimatet - von prähistorischen Stücken, über Mineralien, bis hin zu Meteoriten. Es ist zudem eines der größten Museen der Stadt und befindet sich am Burgring 7 am Maria-Theresia-Platz. In Unmittelbarer Nähe befindet sich das Kunsthistorische Museum. Das Museum wurde bereits 1889 eröffnet.
Wandeln Sie auf den Spuren der Habsburger und besuchen Sie die Wiener Hofburg. Diese kaiserliche Hofburg erstreckt sich auf 19 Höfe und 18 Trakte und hat eine Gesamtfläche von ca. 240.000 m²! Es ist einer der größten Palastkomplexe der Welt. Ein prunkvolles Ensemble inmitten der Wiener Innenstadt. Seit 1283 war die Hofburg Sitz der Habsburger. Besuchen Sie die Stallungen der Spanischen Hofreitschule, die Österreichische Nationalbibliothek mit dem größten barocken Bibliotheksaal in ganz Europa, oder den Burggarten. Der ehemalige Hof- oder Kaisergarten war einst nur Mitgliedern der kaiserlichen Familie vorbehalten. Auch das Sisi-Museum ist lohnenswert.
Einst wurde das Schloss Schönbrunn in den Jahren 1696-1730 als Lustschloss erbaut. Unter Kaiser Maria Theresia wurde es dann zwischen 1744-1749 als kaiserliche Residenz umgebaut. Im Inneren des Schlosses befinden sich 1441 Räume, von denen 42 der Öffentlichkeit zugänglich sind. Es ist das größte Schloss in ganz Österreich. Angrenzend an das Schloss ist der weitläufige rund 16 ha große Park von Schloss Schönbrunn, der im geometrisch französischen Stil angelegt wurde. Beides zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.
Das Albertina Museum mit einer bedeutenden grafischen Sammlungen, das sich auf dem Karlsplatz 1 befindet, und das Albertina Modern auf dem Karlsplatz 5, sind die größten Museen für Moderne Kunst. Hier finden sich herausragende Exponate von bedeutenden Künstlern - von Monet über Cezanne und Chagall bis Picasso. Genügend Zeit sollten Sie einplanen. Wechselnde Sonderausstellungen runden das Kunsterlebnis ab.
Wenn Sie etwas Abwechslung nach all den vielen Sehenswürdigkeiten suchen, dann sollten Sie den Wiener Naschmarkt besuchen, der sich im 6. Wiener Gemeindebezirk zwischen Kettenbrücke und Karlsplatz befindet. Auf rund 2,3 ha Fläche finden Sie rund 120 Marktstände und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und Lokale. Hier können Sie eine kleine kulinarische "Weltreise" unternehmen - das Angebot ist so vielfältig. Vor allem samstags herrscht auf dem Naschmarkt ein reges Treiben, wenn hier der wöchentliche Flohmarkt stattfindet.
Die Spanische Hofreitschule in Wien ist weltberühmt. Von der Renaissance bis heute finden Sie hier eine herausragende Reitkunst und wundervolle Darbietungen der Lipizzaner. Die Ursprünge gehen auf Kaiser Ferdinand I. zurück, der die prachtvollen weißen Pferde aus Spanien mitbrachte. Die Vorführungen finden in der Winterreitschule gegenüber dem Stallgebäude in der Hofburg statt. Übrigens zählt die Spanische Hofreitschule seit 2015 zum immateriellen UNESCO Kulturerbe.
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