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Die italienische Küche

04.07.2018     Länder & Kulturen    Italien, Rezepte

Die italienische Küche

Passend zu unseren Italien Sonderflügen wollen wir Ihnen die italienische Küche etwas näher bringen. Denn zu reisen bedeutet auch immer kulinarische Spezialitäten kennen zu lernen. Kommen wir zunächst zu einigen grundsätzliche Besonderheiten der italienischen Küche und später zeigen wir Ihnen natürlich auch noch ein traditionelles Rezept, das einfach nach zu kochen ist.

Die italienische Küche:

Eines vorweg: Italiener lieben Essen! Es wird nicht gegessen weil man Hunger hat, sondern aus Spaß an der Freude. Qualität steht vor Quantität. Die Zutaten sind stets frisch und von bester Qualität. Das Essen ist ein fester Bestandteil des italienischen Lebens. Es ist das „dolce vita“.

Die“ italienische Küche gibt es natürlich nicht. Dafür ist das Land viel zu langgestreckt - immerhin sind es rund 1.200 Kilometer - und es wurde im Laufe der Jahrhunderte durch unterschiedliche Kulturen geprägt und von unterschiedlichen Volksgruppen bewohnt. Viele Ursprünge finden sich aus dem Etruskischen, dem Römischen - aber auch aus dem Arabischen. Klimatische Unterschiede tun das Ihrige dazu. Im Piemont finden sich andere typische kulinarische Köstlichkeiten als in den Abruzzen, in der Toskana oder auf Sizilien. Aber eines ist sicher: die italienische Küche - egal aus welcher Region - zählt zu den beliebtesten weltweit. Italien bietet eine sehr variantenreiche Küche, die sich von Nord nach Süd unterscheidet.

Die Hauptmahlzeit wird in Italien in der Regel abends eingenommen.

Hauptzutaten

Zu den Hauptzutaten zählen wohl Olivenöl, das vielen Gerichten eine schmackhafte Note verleiht, viel frisches Gemüse und vor allem im südlichen Teil und an den Küsten auch viel Fisch. Die Küche bietet von „einfach“ über ausgefallen bis hin zu traditionell viele Gesichter.

Pilz- und Trüffelspezialitäten sind in Italien ebenso zu finden, wie köstlicher luftgetrockneter Schinken und Wurstsorten wie Mortadella und Parmaschinken, Büffelmozzarella und andere Käsespezialitäten wie der Pecorino oder der Parmesan und andere schmackhafte „Kleinigkeiten“. Schon alleine das reicht meist schon aus und lässt selbst Gourmets ins Schwärmen geraten. Dazu ein kräftiger Rotwein oder ein frischer Weißwein… Fertig.

Von der Vorspeise nach Dessert

Zu Beginn eines Essens wird gerne eine Vorspeise gereicht - die Antipasti. Diese besteht gerne marinierten Gemüse, Caprese (Mozzarella mit Tomaten und Basilikum), Oliven, und je nach Geschmack finden sich hier nicht nur kalte, sondern auch warme Vorspeisen. Verschiedene Kleinigkeiten werden gereicht und jeder kann sich nach Lust und Laune bedienen. Ganz klassisch ist auch das „Bruschetta“. Auf einem knusprigen warmen Brot werden zum Beispiel kleingeschnittene Tomaten oder andere Gemüsearten serviert.

Es folgt der „primo piatto“ - der erste Haupt- oder Zwischengang. Dies ist meist Pasta oder Gnocchis. Im Norden kann es auch gerne mal ein Risotto sein. Auch eine Suppe kann dazugehören.  Anders wie bei uns zählt die Pasta übrigens als Zwischengang. Denken Sie immer daran, dass noch ein weiterer Hauptgang folgt!

Danach kommt natürlich der „secondo piatto, der Hauptgang, der wesentlich nahrhafter und üppiger ist. Hier wird meist Fleisch oder Fisch mit entsprechenden Beilagen serviert.

Zum Abschluss eines jeden Menus gehört natürlich auch ein Dessert, gefolgt von einem Espresso. Ob Tartufo, Tiramisu, Panna Cotta oder Cassata - ein bisschen Platz im Magen sollte man sich lassen, um die süßen Köstlichkeiten in vollen Zügen zu genießen.

Klassische Gerichte

Neben Pizza und Pasta gibt es viele Klassiker in der italienischen Küche, die auch bei uns Einzug gefunden haben. Angefangen vom Risotto (Reis und Hartkäse), über die Minestrone (Gemüsesuppe), bis hin zum Ossobuco (geschmorte Kalbshaxe) oder Saltimboca (Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei) als Fleischgerichte.

Das Frühstück

Einen kurzen Schwenk wollen wir der Vollständigkeit halber noch kurz zum Frühstück machen. Das italienische Frühstück ist für unsere Verhältnisse meist eher dürftig. Die Italiener legen ihr Hauptaugenmerk beim Essen auf den Abend. Dahingegen fällt das Frühstück klein aus. Das Frühstück besteht meist nur aus einem Kaffee oder Espresso und einer Backware, wie Weißbrot mit Butter Marmelade oder einem Hörnchen oder einem anderen Gebäckstück.

Unser Rezepttipp

Spaghetti mit Tomatensoße zählt zu den typischen Klassikern in der italienischen Küche. Es ist die "Mutter aller Tomatensoßen". Mit nur wenigen Zutaten lässt sich ein tolles Essen zaubern. Ganz schlicht und schmackhaft.

Spaghetti a la Napoletana (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 500 g Spaghetti
  • 5 große sonnengereifte Tomaten (alternativ Dosentomaten)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • eine Prise Zucker

Zubereitung:

  1. Die Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest kochen. Und ganz wichtig: mit viel Wasser, viel Salz und keinem Öl!
  2. In der Zwischenzeit die Tomaten in kleine Stücke schneiden, die Zwiebeln fein würfeln und den Knoblauch ebenfalls klein hacken.
  3. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. In das erhitze Öl die Zwiebeln und den Knoblauch geben und goldgelb und glasig werden lassen.
  4. Danach die Tomatenstücke hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei mittlerer Hitze ca. mindestens 30 Minuten köcheln lassen.
    Unser Tipp: geben Sie der Soße Zeit! 1 bis ein 1/2 Stunden sind noch besser!
  5. Zwischendrin immer wieder umrühren. Kurz vor Ende der Kochzeit das frische Basilikum rupfenund damit die Soße abschmecken. Fertig.
  6. Wer mag serviert die Nudeln mit frisch geriebenem Parmesan.

Guten Appetit!

Eine Reise nach Italien bedeutet auch immer kulinarische Genussmomente zu erleben!

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