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Reisen mit Handicap

© Dany Schmidt

21.03.2018     Allgemein    Barrierefrei, Handicap

Reisen mit Handicap

Dieser Blog ist einem ganz anderen, sehr speziellen Thema gewidmet, als wie Sie es sonst bei uns finden. Uns hat das Thema "Reisen mit Handicap" sehr berührt. Ein sehr sensibles Thema.

In unserem tagtäglichen Arbeitsalltag werden wir immer wieder von Kunden gefragt, ob sie trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung reisen können. Ob diese oder jene Reise für sie geeignet ist. Die Fragen reichen dabei von speziellen Ernährungsbedürfnissen bis hin zur Mitnahme eines Rollstuhls. Antworten können wir natürlich immer nur grundsätzlicher Natur geben. Im Einzelfall muss dies dann jeder für sich selbst entscheiden und abklären, ob er diese Reise antritt.

Wir trafen uns mit Daniela Schmidt, die 1993 die Diagnose Multiple Sklerose bekam. Trotz allem lässt sie sich ihre Reisefreude dadurch nicht nehmen.
Wir stellten uns und ihr die Frage:

Braucht es Mut, um mit gesundheitlicher Beeinträchtigung zu reisen?

Eines vorweg: eine pauschale Antwort lässt sich darauf natürlich nicht geben. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Möglichkeiten bzw. Beeinträchtigungen. Und doch gehört unseres Erachtens in vielen Fällen auch immer eine (große) Portion Mut dazu.

Kommen wir zu Frau Schmidt, mit der wir uns trafen.
Sie selbst ist immer noch gerne und viel unterwegs. Trotz ihres Handycaps. Und natürlich anders als wie früher. So zum Beispiel hat sie ihr Mountainbike verkauft - dafür fährt sie jetzt Tandem mit jemand zusammen, der für das Gleichgewicht zuständig ist. Auch so lässt sich die Welt erkunden.

Sie sagt: "Reisen ist einfach wunderbar für die Seele. Es erweitert den Verstand und man lernt vieles Neues dazu.".

Während eines Segeltörns in Kroatien hatte sie ihren Rollstuhl dabei, den sie als "ihren Porsche" bezeichnet, um sich auch an Land aktiv noch bewegen zu können. Längere Strecken gehen ohne diesen einfach eben nicht mehr. Dazu fehlt ihr die Kraft. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, einen Segeltörn in Kroatien zu unternehmen. Noch dazu eine sehr spezielle Reiseform. Auch war es für sie einfacher, an Bord des wackligen Schiffes das Gleichgewicht zu wahren. Dies stellte sie während der Reise lustigerweise fest.

Wer mehr über Frau Schmidt erfahren möchte, dem empfehlen wir ihren Blog Zeitgedanke.
Hier berichtet sie von ihren Ausflügen und Reisen und möchte damit zeigen, dass mit MS das Leben noch nicht vorbei ist. Sie sagt, dass man MS auch die Krankheit mit den tausend Gesichtern nennt und es gibt glücklicherweise viele MS-Erkrankte die bis ins hohe Alter keine Einschränkungen in der Bewegung haben.

Hier, auf ihrem Blog, spricht sie nicht nur über sich selbst, sondern möchte anderen auch Mut machen, mit ihrer Erkrankung Multiple Sklerose umzugehen.

Wir finden dies ganz wunderbar!
Vielen Dank liebe Daniela Schmidt für das Gespräch und natürlich auch für ihren Blog!

 

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